Projekt 2016- Der Blick des Anderen

Projekt 2016 junger salon „ Der Blick des Anderen“

Geflohen-zugereist- eingewandert.

Wir wollen in semi-dokumentarischen – und in fiktiven Geschichten von Menschen aus dem 15. Bezirk erzählen. Von Menschen die unsere Nachbarn und Nachbarinnen sind.  Es wird Zeit, dass wir ihre Geschichten hören.
Das diesjährige Projekt des jungen salon entsteht in Kooperation mit dem Institut für Sprachkunst der Universität für angewandten Kunst Wien und verschiedenen Communities des 15. Bezirks. Zusätzlich verfassen zwei junge Autoren  Uraufführungen zu dem  Thema “der Blick des Anderen”.

Es ist uns gelungen, den Autor und Flüchtlingsaktivisten Emmanuel Mbolela und seinen Übersetzer Dieter Behr sowie Julia Tieke und  Faiz für Lesungen mit anschließenden Diskussionen  zu gewinnen.Die Diskussionsleitung wird die Professorin für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien- Esther Dischereit- übernehmen.

Premieren:

18. März Lesung,Emmanuel Mbolela, Mein Weg vom Kongo nach Europa: Zwischen Widerstand, Flucht und Exil. Übersetzer, Dieter Alexander Behr, Wien, 2015
anschließende Diskussion mit Prof. Esther Dischereit, Präsentation der Arbeiten der Studierenden des Institutes für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien

19. März, Lesung, Faiz/Julia Tieke, Mein Akku ist gleich leer, mikro-text, Berlin, 2015 anschließende Diskussion mit  Prof. Esther Dischereit, Präsentation der Arbeiten der Studierenden des Institutes für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien
20.März, Premiere „NARration” M.A. Bas , Vorst. 21./22. März
23. März, Premiere „trokut“ N. Penzar, Vorst. 24/ 25. März
26.-28. April  Schulvorstellungen: “NARration”+”Trokut”
Veranstaltungsort: brick5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien

Theaterstücke
Zwei junge Autoren schreiben für den „jungen salon“ zwei Uraufführungen zu dem Thema: Der Blick  des Anderen- geflohen –zugereist- eingewandert.

Gruppe I
„NARration“ von Muhammet Ali Bas

Regie: Ivana Rauchmann
Probezeiten: 10.00-15.00 in den Projektphasen (siehe Unterpunkt Proben)

Arbeitsschwerpunkt:  Durch  Improvisation und  Lust am Spiel  entstehen  verschieden Bühnenszenen. Entdecken des eigenen Körpers und der Stimme als Ausdrucksmittel.

 Inhalt

Namenlose Figuren treffen aufeinander: die Performancekünstlerin eröffnet das Geschehen, der Gastarbeiter spricht wieder. Wie immer?- Hat er uns zu etwas Neues zu erzählen?  In lose aneinandergefügten Monologen erfahren wir die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten, deren Lebenswege sich kreuzen. Wir hören von ihrer Ankunft in Wien, ihrem Heimweh, Ihren Träumen und ihrem Erfolg.

Gruppe II

„trokut“ von Nastasja Penzar

Regie: Isabella Wolf
Probezeiten: 17.00-22.00 in den Projektphasen (siehe Unterpunkt Proben)

Arbeitsschwerpunkt:  Finden und Verkörpern einer Bühnenfigur. Ausloten der Charaktereigenschaften der dargestellten Person. Entdecken der eigenen Stimme und Sprache als Ausdrucksmittel.Chorisches  Arbeiten und  intensive Auseinandersetzung mit einem Monolog.

Inhalt:
Kollagenartig werden Monologe von Figuren, die an verschiedenen Orten des 15. Bezirkes, ein „zu Hause“ für sich gefunden haben aneinander geknüpft. Die Monologe bewegen sich weiter, in die Vergangenheit: zum Ankommen, zu Vorurteilen, Migration als Schock oder Selbstverständlichkeit
In „Trokut“ erzählt eingangs der laufende Ivan, warum er immerzu laufen muss, im Sitzen, im Schlaf, denn „man weiß ja nie, wann man wieder loslaufen muss.“ Er erzählt von seiner eignen Migrationsgeschichte aus dem ehemaligen Jugoslawien.
Alle Szenen werden von einem Chor beobachtet, der als Streit- und Sprechpartner fungiert.
Rahmenprogramm
• Begleitende Ausstellung  von  Vanessa Dorlijski und Fabienne Sigaud im unteren Raum des brick5
• vielfältiges, kulinarisches Angebot aus unterschiedlichen  Nationen
Proben:PROBEN+ VORSTELLUNGENProkjekt 2016

Ich freue mich auf euch und unser gemeinsames Abenteuer!

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