Junge KritikerInnen – Geister

Der Junge Salon im Brick-5 gibt theaterbegeisterten Jugendlichen die Möglichkeit, unter Anleitung von Profis aktiv ein Theaterstück zu erarbeiten. European Cultural News findet dieses Idee großartig und unterstützt sie mit einer adäquaten Aktion. Drei schreibbegeisterte junge Menschen wagen hier ihr erstes öffentliches Auftreten als Kritikerinnen und Kritiker. Sie als Lesende haben dabei die seltene Möglichkeit eines Kritikvergleiches in einem einzigen Medium. Theaterspielen muss erlernt werden, Kritiken schreiben auch. Es ist wunderbar zu sehen, wie sehr sich die Kritiken voneinander unterscheiden und wie stark jeweils die „persönliche Handschrift“ lesbar wird. Unser Dank gilt Benedikt Müller, Fabienne Sigaud und Katharina Godler.


Hier wird nur an Weihnachten geheizt!

Triste Zustände herrschen in dem fiktiven Krankenhaus vor, in welchem das Ensemble des „Jungen Salons“ in ihrem Stück „Geister“ versucht, dem Spuk in einem Hospital auf den Grund zu gehen.

Die Reise hinter die Mauern des Hospitals und in die seelischen Abgründe des dort arbeitenden Personals beginnt für die Zusehenden mit dem Bild der jugendlichen Schauspieler, wie diese sich ihre Kostüme anlegen. Es ist interessant, den Prozess zu beobachten, wie aus jungen Menschen Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern werden. Unterstrichen wird diese Verwandlung durch trance-artige Musik, das Licht ist warm, die Atmosphäre entspannt – dies ändert sich ab der ersten Szene. Das Publikum befindet sich nun in einer anderen Welt – ein Krankenhaus mit schwingenden weißen Arztkitteln und violetten Putzuniformen, von Schimmel überzogenen Zimmerdecken, kaltem Neonröhrenlicht und einer Gruppe von Reiningungskräften, die in einer ganz eigenen Welt zu leben scheinen und die Ereignisse an ihrem Arbeitsplatz ganz anders wahrnehmen, als der Rest der Protagonisten.

Schimmel, Holzwurm, Abriss!

„Tropf, tropf, tropf“ ist durchgehend zu hören, wenn das Publikum für rund zwei Stunden in den Wahnsinn und die merkwürdigen Geschehnisse eintaucht, die sich in einem abbruchreifen Wiener Krankenhaus abspielen. Ein Installateur gibt den fachkundigen Rat, sich die Renovierung des Hospitals zu sparen, ganz klar: Das Gebäude gleich abzureißen wäre sinnvoller, denn dort ist wahrlich der Wurm drinnen: Hier ist das Holz morsch, da tropft es von der Decke – alles undicht, alt, baufällig. Doch nicht alle Personen, die in dieser Anstalt ein und aus gehen, teilen die Meinung des Fachmanns. Leiterin des Hospitals, Doktor Moosgarten ist der festen Überzeugung, dass sich das Blatt noch wenden lässt und versucht durch das Projekt „Operation Morgenluft“ die Gunst der Ministerin Stöger zu gewinnen, damit diese sich gegen die Schließung des Hospitals einsetzt. Auch Dr. Krone und die Putztruppe zweifeln an den kaputten Rohren: „Unser Haus weint!“ – aber könnte es sich hier nicht um den Geist eines Mädchens handeln, der ziellos durch die langen Gänge streift und mit Vorliebe den Fahrstuhl benutzt?

Beerdigen? Ist das Ihr Ernst?

Die angesehene Ärztin Dr. Helmer soll wegen einer missglückten Operation an der kleinen Mona verklagt werden und um dies zu verhindern, ist ihr jedes Mittel recht. Für das Schicksal der nun geistig und körperlich behinderten Mona fühlt sich in dem Hospital niemand richtig verantwortlich, einzig die stets präsente Putztruppe scheint Veränderungen in Monas Verhalten wahrzunehmen. Die Ärztin Dr. Arnsberg würde für ein besonders schönes Kropfexemplar in ihrer persönlichen Sammlung alles tun und verlässt den Weg der Moral, rettet sich so letztendlich selbst aus einem Lügengespinst. Unterdessen begibt sich die wiederkehrende Simulantin Suse Melchior heimlich auf die Suche nach dem Geist des kleinen Mädchens. Als einziger optischer Farbtupfen auf der Bühne in einem gemütlichen Pyjama schart sie andere nervöse Patienten um sich und dringt immer tiefer in die Geheimnisse des Krankenhauses und dessen Ärzte vor.

Wo ist denn hier der Infopoint?

Den Weg aller Beteiligten kreuzt eine topmotivierte Angestellte der SVA, die ebenfalls in das Chaos der Protagonisten eingesogen wird und verzweifelt nach einem Ausgang sucht. Doch hier wird den Zuschauenden klar, dass niemand in diesem Hospital wirklich weiß, wo und ob es einen Ausweg aus dem Wahnsinn gibt.

Im Laufe dieses Zweiteilers durchlaufen die Charaktere eine Wandlung und beginnen Anzeichen des brodelnden Irrsinns zu zeigen: Das normalerweise verlassene und sicher verschlossene Archiv im Keller des Hospitals kann regen Besuch vorweisen, es werden Beruhigungstabletten durcheinander und en masse geschluckt, Brandy vor dem Operieren konsumiert, Seancen abgehalten, hastig Rosenkränze gebetet und einfache Installateure werden zu bewunderten Ärzten.

Die Anzahl der Schauplätze ist groß, zwischen beinahe jeder Szene wird im Halbdunkeln nahtlos und zügig umgebaut – es ist offensichtlich, dass es sich bei dem Ensemble um ein gut eingespieltes Team handelt. Die Umbauten sind in keinster Weise störend, sondern den Zuschauern und Zuschauerinnen wird Zeit gegeben, die vorherige Szene besser mit der komplexen Handlung zu verbinden.
Als besonders faszinierender Schauplatz sticht hier das Arbeitszimmer von Dr. Arnsberg hervor, in welchem sich ihre Kropf-Sammlung befindet – wunderschön installiert durch Bühnenbildnerin Anna Feilkas durch Porträtfotos von Frauenköpfen, die einzeln beleuchtet werden und an den Bühnenwänden verteilt sind. Weiters wurde bei „Geister“ viel mit Video-Installationen gearbeitet, die mit einem Teil des Ensembles in einem Wiener Krankenhaus gedreht wurden und die gruselige Atmosphäre des Krankenhauses wunderbar unterstreichen. Auch die Rolle des Geistermädchens wird so wesentlich verständlicher gemacht, da das Publikum hier immer wieder den „Geist“ eines Mädchens durch die langen Gänge im Bild gehen sieht. Interessant gewirkt hat dies auch als visuelle Vergrößerung der Bühne, der Fahrstuhl konnte so ebenfalls gezeigt werden.
Unterstützt werden diese gruseligen Elemente durch die musikalische Untermalung von Felix Pöchhacker und Benedict Schlögl, deren Kompositionen unter anderem die Umbauten im „Black“ begleiten. Besonders das Licht wurde in dieser Produktion interessant eingesetzt und so hebt das kalte, bläuliche Neonröhrenlicht die abweisende, unheimliche Atmosphäre der Hospitalflure hervor, ein anderes Mal dient eine flackernde Neonröhre als Kommunikationsmittel zur Totenwelt.

Unter der Regie von Isabella Wolf bringen hier 13 Jugendliche eine spannende und amüsante Satire über den menschlichen Wahnsinn auf die Bühne und porträtieren überarbeitete, nervlich überstrapazierte Gestalten eines Krankenhauses, die im Laufe der Handlung den Bezug zur Wirklichkeit allmählich verlieren und sich den Spuk in ihrem Hospital nicht mehr mit Halluzinationen erklären können.
Trotz des jungen Alters der Mitwirkenden werden die seelischen Abgründe der Charaktere überzeugend und originell herausgearbeitet gespielt. Der Spuk und die Angst der Menschen werden gut gezeigt, die in sich geschlossene Geschichte wird flüssig und verständlich erklärt. Einzig die Rolle der immer wiederkehrenden Putztruppe mit ihren poetischen Einschüben über den menschlichen Charakter des Gebäudes wird nicht wirklich ersichtlich, lässt es den Zusehenden aber frei, dies als weiteres Gruselelement oder als Reflexion über die innere Verwirrtheit und Verzweiflung der Protagonisten zu interpretieren. Allerdings stören diese Szenen den Fluss der Geschichte nicht unbedingt und geben dem Publikum die Möglichkeit, das interessante Zusammenspiel der Video-Installationen, der Musik, des kalten Lichts und der liebevoll-kreativ gestalteten Bühne auf sich wirken zu lassen.
Nach dem endgültigen Abgang der SchauspielerInnen ist man durchaus erleichtert, nicht selbst in so einem Krankenhaus zu arbeiten und beschließt, sich von kompletter Überarbeitung und dunklen Archiven auch in Zukunft fernzuhalten und: Um größere Gruppen von Reinigungstruppen herum einen großen Bogen zu machen.

http://www.european-cultural-news.com/hier-wird-nur-an-weihnachten-geheizt/8879/

Der junge Salon zeigt mit


Warnung: In dieser Rezension spukt es

Ist das da ein Kopf in Ihrer Tasche, Frau Doktorin?

Dass es hier spukt, wird schon gleich am Anfang festgestellt. Frau Dr. Krone (Corry Riesz) bittet bereits in der zweiten Szene eine in diesem Krankenhaus berüchtigte Simulantin (Veronika Vitovec) Symptome eines Gehirntumors vorzutäuschen. Suse Melchior ist darüber hinaus nämlich auch Spiritistin und tatsächlich, sie und Dr. Krone hören ein deutliches Wimmern, das Publikum nicht. Schnell wird aus einem kürzlich heruntergefallenen Heft und einem Luftzug im Nacken ein hilfesuchendes Wesen, dem sich Frau Melchior entschlossen annehmen will. Dr. Krone: „Wenn man das Ohr an die Tür legt, hört man ein Klingeling!“ Frau Melchior: „Wie eine Totenglocke?“ Oder ein Mobiltelefon.

So in etwa fängt das neue Stück „Geister“ des Jungen Salon unter der Regie von Isabella Wolf an. In einem Krankenhaus, das viele Verbindungen zum Abriss des „Kaiserin Elisabeth Spitals“ zieht, ausgerechnet einem Ort der Wissenschaft!, spukt es. Der obige Ausschnitt steht allerdings nicht für das Gesamte. Basierend auf der trashigen Horror-TV-Serie von Lars von Trier „The Kingdom“ bewegt sich diese Inszenierung ständig auf einer Grenze. Allein die erste Szene, wie eine hoch literarische Kurz-Prosa für sich stehend, zeigt dies. Zwei statische Putzfrauen, die nichts anderes als den Besen selbst reinigen, während sie wie ablesend sprechen: „Wenn die Welt traurig ist, weinen die Kinder. Wenn die Welt schrecklich ist, weinen die Erwachsenen. Aber was ist mit der Welt, wenn sogar die Häuser weinen?“

Und dieses Krankenhaus weint ständig. Aus der Decke hängt neben einer großen Lampe ein Beton- verschmiertes Rohr, konstant in einen Eimer tropfend. An der hinteren Wand stehen derweil stilisierte Versionen präservierter Köpfe, zur Erforschung von Schilddrüsenerkrankungen. (Hier zum Beispiel findet sich eine der Querverstrebungen zum Kaiserin Elisabeth Spital, das sich als Schilddrüsen-Zentrum europaweit einen Ruf machte.)

„Kranke Ärzte – wo gibt es denn so was!“

Unter dem monotonen Tropfen spielt sich vieles nebeneinander ab. Da ist zum Beispiel der Handlungsstrang einer deutschen Neurochirurgin, Dr. Helmer (gespielt von Carmen Schrenk), die angeklagt ist, durch einen Kunstfehler die junge Patientin Mona (Gunda Kinzl) zu einem Pflegefall gemacht zu haben. Nun setzt Dr. Helmer für ihr gefährdetes Ansehen alle Hebel in Bewegung, bis hin zu einer Straftat mittels Bestechung einer Pflegerin (Wally Friedl).
Diese schauspielerisch schwierige Situation zwischen Doktorin, aber vor allem Mutter (Judith Neichl) und Kind war regietechnisch gewagt, nicht zuletzt wegen der schweren Behinderung Monas, ist aber durch die schonungslose Umsetzung und schauspielerische Leistungen eine der stärksten Seiten des Stückes.

Die äußerst kurzen, prägnanten Szenen mit Reinigungskräften verschiedener Anzahl (Lisa Pavitschitz, Vanessa Dorlijski oder Christina Strnad), ziehen sich durch das gesamte Stück und sind schon allein textlich ein Geniestreich. Wahrscheinlich angelehnt an die Teller- waschenden Krankenhausangestellten aus Triers Serie, (in der sie beide von Darsteller/-innen mit Trisomie 21 gespielt werden), wissen sie Dinge, integrieren sich in den morschen, abrissreifen Hospital-Komplex. Dabei bleiben die Reinigungskräfte immer auf einer distanzierten, literarischen Ebene, sind wortkarg, oft steif und so sehr geschickt (ohne Behinderung) inszeniert – mehr Krankenhaus als Mensch.

In einer weiteren Konstellation steht Dr. Arnsberg (Madgalena Lermer) einer alten, komatösen Patientin (Christina Strnad) gegenüber, zwischen ihnen eine moralische Grauzone. „Geister“ vom Jungen Salon setzt sich hier subtil mit dem Forschungsargument in der Medizin auseinander, und die möglichen unethischen Auswüchse, die sich daraus im Tun der Schilddrüsenexpertin Arnsberg ergeben. („Sie würden für ein neues Präparat doch über Leichen gehen!“) Diese Auswüchse gehen weit zurück, über Generationen, und haben nicht wenig mit jenem alles auslösenden Wesen zu tun. Was als Luftzug anfängt, breitet sich wie ein Krankheitsverlauf im gesamten Gebäude aus, befällt sämtliche Figurenkreise.

Zwischen Séancen, Kleiderhaken und plötzlichem Blut

Zwischen Séancen, Beschwörungsstöcken in Kleiderhakenform, plötzlichem Blut, lyrisch- philosophischen Putzfrauen, einer ergreifenden Todesszene eines Patienten ( Mikey Kirchhofer), einer genial eingesetzten Puppe, dem absurden Windmühlenkampf der Primarin (Luzia Oppermann) gegen den Abriss des Hospitals, vielen Teufelsbeschuldigungen und Kreuzen, Vaterunsers und schlechten Vätern, verzweifelter Mütter, trauernder Töchter und sogar einer Ministerin mit erstaunlicher Körperspannung (beide Heidy Fu) und nicht zu vergessen einer Dame der SVA (Judith Neichl), die in der dritten Szene auftritt und in der letzten noch immer nicht den Ausgang gefunden hat, zwischen all diesen scheinbar konträren Elementen ergibt sich in „Geister“ eine seltsame Kohärenz. Was zu Beginn als Kontrast die vielen verschiedenen Ebenen trennte, fügt sich in ein Gesamtes. Welches das Krankenhausgebäude ist.

Nass, dunkel, und beengt. Die Bühne im brick-5 ist sehr klein und ebenerdig. Anfangs war das eher nachteilig, von der vierten Reihe aus konnte man große Teile des Bühnenbodens nicht sehen. Doch zeigt sich zunehmend im Verlauf, wie geschickt die Enge dem Stück zuspielt. Dazu wird der Raum virtuell vergrößert durch verschiedene Videoprojektionen von Gängen, Kellern und Fahrstühlen auf eine seitliche Wand zwischen Bühne und Publikum. Die Enge büßt jedoch nichts in seiner Wirkung ein, eher verstärkt die Projektion das Gefühl im Publikumsraum, in einem surrealen, lebendigen Kellerraum zu sitzen.

Das ständige Tropfen, die Kürze der Szenen und die vielen Blacks, die mehr wie unbehagliche Stromausfälle wirken, werden als notwendiges Mittel eingesetzt. Das Sekundengezähle, all diese kleinen Details zwischen den großen Bildern, etwa einem Dr. Krone, der auf Knien und rosenkranzbetend über die Bühne kriecht, musikalisch extrem wirkungsstark untermalt – alles spielt auf eine spukhafte Art ineinander.

Und Horror ist jetzt auf einmal Kunst, ja klar!

Die Musik (Felix Pöchhacker, Benedict Schlögl) trägt hier einen enormen Teil dazu bei. Sämtliche Ebenen werden bedient, optisch und musikalisch. Es war mutig, sich des Horror-Genres zu bedienen, ist es doch durch Filmen wie „SAW“ und der gleichen ein sehr seichtes und hat auch einen Ruf als solches. „Geister“ erzeugt eine ganz andere Färbung von Horror. Es ist vielleicht auch weniger „trashig“ als die Trier-Serie, mit traurigeren Noten und einer anderen Art von Musik, ohne die die Produktion des Jungen Salons diesen feinen Spagat wohl nicht so gut hinbekommen hätte.

Ungewöhnlich ist bei „Geister“ der Aufbau des Spannungsbogens. Gleich am Anfang ist klar, dass es spukt. Das Publikum muss das auch schnell einfach hinnehmen. Bei den meisten Produkten dieses Genres wäre jetzt aus Ermangelung eines tatsächlichen Plots das meiste Pulver verschossen worden. Nicht hier. Ich denke, das spricht sehr viel über das Stück. Noch ein Tipp: Achten Sie auf den Milchreis mit Mandeln. Er führt zu einer der allerschönsten letzten Szenen.

Ach, ich habe Sie gewarnt, hier hätten Sie dringlichst zum Lesen aufhören müssen!
Nun ist es zu spät, oh, das tut mir ja so leid! Aber jetzt tropft es aus ihrem Bildschirm, das Wasser sickert in die Seite und macht sie ganz unlesbar gewellt. Achtung!, da kommen schon die plötzlichen Stromausfälle. Woher die ganzen rostigen Kabel kommen oder was Sie mit ihnen tun müssen, das weiß ich dummerweise nicht, aber eines ist von allergrößter Wichtigkeit.

http://www.european-cultural-news.com/warnung-in-dieser-rezension-spukt-es/8896/

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